STILLE WELT

Spielfilm, 76 Min


Inhalt:


Das Jahr 1873: Der Naturforscher Heinrich strebt danach die Natur zu ergründen. Während seiner Arbeit in einem Waldstück entdeckt er ein tiefes Loch im Erdboden, das ihn sofort fasziniert. Liegen die Antworten zu seinen Fragen vielleicht am Grunde dieses Schachtes?

Am nächsten Morgen steigt er mit seinen Messgeräten in die Tiefe hinab. Dort entdeckt er den Eingang zu einem weit verzweigten Höhlensystem. Er beginnt einen Plan zu zeichnen, doch als er nach stundenlanger Erkundung den Ausgang wieder finden will, entpuppt sich die Höhle als verworrenes Labyrinth...


Trailer:

Kommentar des Regisseurs:


„Stille Welt“ ist die Geschichte einer Reise in die Fremde. Mich interessieren Figuren, die sich etwas großes vornehmen, die Neuland entdecken wollen. Was macht die ‚Fremde‘ mit dem Menschen, der in sie vordringt? Ich wollte davon erzählen, wie der menschliche Entdeckungs- und Eroberungsdrang auf eine gleichgültige und erbarmungslose Natur trifft. Eine unterirdische Höhle ist einer der fremdesten und lebensfeindlichsten Orte, zu denen sich ein Mensch vorwagen kann. Dies gilt ganz besonders für die Zeit vor über 100 Jahren. Im 19. Jh. waren dunkle Höhlen eine noch weitgehend unbekannte Welt.

Mich faszinieren seit jeher Entdeckergeschichten von Menschen, die sich in fremde Welten vorwagen. Der Film ist auch eine Hommage an die Entdeckerfiguren, wie sie zum Beispiel in den Geschichten von Jules Verne vorgeführt werden.